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Der Familienaltar – Gott in Deinem Wohnzimmer

Das Buch, Prayer Altars von Dr. John Mulinde und Mark Daniels liefert uns zahlreiche Zeugnisse aus allen Ländern, in denen diese Strategie Gottes umgesetzt wurde. Hier eine Zusammenfassung über einen gemeinsamen Altar der Familie:

Wenn Gott ein Zuhause besucht

Geliebte Geschwister, wir leben in einer Zeit, in der Familien unter Druck stehen wie selten zuvor. Beziehungen zerbrechen, Kinder verlieren Orientierung, Ehen werden kalt, und die Atmosphäre vieler Häuser ist geprägt von Stress, Ablenkung und geistlicher Müdigkeit.

Doch Gott hat eine Antwort. Eine einfache, aber mächtige Antwort: den Familienaltar.

„Sie möchten nicht nur Gebete sprechen, sondern in ihrem Zuhause eine Atmosphäre schaffen, die die Gegenwart Gottes anzieht.“

Und genau das ist der Schlüssel: Nicht nur beten – sondern eine Atmosphäre schaffen, in der Gott wohnt.

1. Was ist ein Familienaltar?

Ein Familienaltar ist kein Möbelstück, kein Ritual, kein religiöser Pflichttermin. Ein Familienaltar ist ein geistliches Tor, ein Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren.

Das Dokument beschreibt es so:

„Altäre sind ein Ort des Lichts in der undurchdringlichen Finsternis der Sünde, eine Tür, die die physische Welt mit der geistlichen Welt verbindet.“

Ein Familienaltar ist:

  • ein Ort der Begegnung mit Gott,
  • ein Ort der Heilung,
  • ein Ort der Wiederherstellung,
  • ein Ort, an dem Kinder lernen, wie man Gott sucht,
  • ein Ort, an dem die Atmosphäre des Hauses sich verändert.

2. Warum braucht jede Familie einen Altar?

a) Weil die Finsternis nicht schläft

Das Dokument zeigt eindrücklich, wie geistliche Finsternis ganze Nationen beeinflusst – und ebenso Familien:

„Je mehr Schichten der Finsternis in einer Gesellschaft vorhanden sind, desto schwieriger wird es, Gottes Willen zu erkennen.“

Wenn wir keinen Altar haben, entsteht ein geistliches Vakuum – und Vakuum wird immer gefüllt. Entweder vom Licht Gottes oder von der Finsternis.

Siehe auch  Was ist der Unterschied zwischen "stiller Zeit" und einem "Gebetsaltar"

b) Weil Gottes Gegenwart Familien verwandelt

Eine der stärksten Aussagen im Dokument lautet:

„Wenn Seine Gegenwart in die Häuser kommt, tut Er Dinge, die nur Er tun kann: Er verändert, stellt wieder her, heilt und verwandelt.“

Kein Erziehungsratgeber, keine Therapie, keine Familienkonferenz kann das tun, was Gottes Gegenwart in einem Zuhause bewirkt.

c) Weil Kinder lernen müssen, wie man Gott sucht

Das Buch betont:

„Kinder sollen lernen, wie ihre Eltern beten, weinen, vertrauen und kämpfen.“

Kinder lernen nicht durch Predigten – sie lernen durch Atmosphäre. Sie lernen durch das, was sie sehen. Sie lernen durch das, was sie spüren.

3. Was geschieht, wenn ein Familienaltar entsteht?

a) Herzen werden weich

Die Geschichte der älteren Frau im Dokument zeigt es:

„Aus irgendeinem Grund bist du sanfter, offener und fühlst dich deiner Familie näher als seit Jahrzehnten.“

Gottes Gegenwart verändert Herzen – selbst die härtesten.

b) Beziehungen werden geheilt

„Ihre Ehe wird wiederhergestellt und die Beziehungen in Ihrer ganzen Familie werden verwandelt.“

Ein Familienaltar ist ein Ort, an dem Gott das Unmögliche möglich macht.

c) Kinder werden geistlich lebendig

„Kinder begannen, Dinge zu bekennen, anstatt sie zu verbergen.“

Das ist echte Erweckung – im eigenen Wohnzimmer.

d) Die Atmosphäre des Hauses verändert sich

„Die Atmosphäre in ihrem Zuhause war von Sarkasmus, Kritik und Sticheleien geprägt… doch sie begann sich aufzulösen.“

Wo Gott wohnt, kann Finsternis nicht bleiben.

4. Wie baut man einen Familienaltar?

a) Beginne mit denen, die bereit sind

„Nicht alle wollen sofort teilnehmen. Der beste Start ist Demut und Buße, nicht Druck.“

Zwinge niemanden. Beginne selbst.

Siehe auch  Macht zu Jüngern alle Nationen ....

b) Wähle eine feste Zeit

Regelmäßigkeit schafft Atmosphäre.

c) Lies gemeinsam das Wort Gottes

20–30 Minuten reichen. Das Wort Gottes ist das Holz auf dem Altar.

d) Heiligt Gottes Namen

Anbetung öffnet den Himmel.

e) Betet gemeinsam – kurz, ehrlich, authentisch

Es geht nicht um lange Gebete, sondern um echte Herzen.

f) Halte das Feuer am Brennen

„Das Feuer soll auf dem Altar ständig brennen bleiben; es soll nicht erlöschen.“

Das bedeutet: Nicht nur einmal pro Woche – sondern ein Lebensstil.

5. Der Familienaltar ist ein prophetisches Zeichen

Wenn Familien beginnen, Altäre zu bauen, geschieht etwas Gewaltiges:

  • Häuser werden verändert,
  • Straßen werden verändert,
  • Städte werden verändert,
  • Nationen werden verändert.

Die Zeugnisse im Buch zeigen:

„Diese Strategie hat ganze Nationen verändert.“

Und sie beginnt in deinem Wohnzimmer.

Gottes Ruf an uns

Geliebte Geschwister, Gott ruft uns heute wie damals David:

„Baue mir einen Altar.“

Nicht einen Altar aus Steinen. Sondern einen Altar aus Herzen.

Einen Altar, der brennt. Einen Altar, der Gott willkommen heißt. Einen Altar, der die Atmosphäre des Hauses verändert. Einen Altar, der Kinder prägt. Einen Altar, der Ehen heilt. Einen Altar, der Finsternis vertreibt. Einen Altar, der Himmel öffnet.

Gebet

Herr, entzünde in unseren Häusern ein Feuer, das niemals erlischt. Lass unsere Wohnzimmer zu Orten deiner Gegenwart werden. Heile, was zerbrochen ist. Stelle wieder her, was verloren ging. Ziehe unsere Kinder zu dir. Lass dein Licht jede Finsternis vertreiben. Und baue durch uns Altäre, die deine Herrlichkeit tragen. Amen.