Macht zu Jüngern alle Nationen ….

Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

Matthäus 28 (Schlachter 2000)

Beim ursprünglichen Missionsbefehl Jesu geht es nicht darum, einzelne Menschen als Jünger und Nachfolger Jesu zu gewinnen. Es geht vielmehr darum, ganze Nationen zu Jüngern zu machen. Das ist eine gigantische Aufgabe, die wir Menschen aus eigener Kraft niemals bewältigen könnten. So war das auch nie gedacht.

Die Früchte der fleischlichen Evangelisationsbemühungen christlicher Kirchen und Gemeinden bewirkten bis zum heutigen Tage lediglich, dass Gemeinden und Kirchen sich gegenseitig die Schafe abgeworben haben. Echte Neubekehrungen waren kaum zu registrieren. 

Auf die Ursachen hat schon Paulus in seinem Brief an die Epheser 6:12 hingewiesen:

… denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen [Mächte] der Bosheit in den himmlischen [Regionen].

Wir selbst würden hier kaum etwas ausrichten. Andererseits warten die Heerscharen des Himmels auf unser Gebet, um dieses Werk zu erledigen.

Was Gott mit seinen Legionen hier ausrichten kann, ersehen wir aus der Kirchengeschichte anhand zahlreicher großer Erweckungen. Unsere Aufgabe ist in erster Linie Gebet. 

Immer wieder kamen Gebet und damit auch die Erweckungen  zum Erliegen, als es den finsteren Mächten gelang, in den Christen Stolz zu erwecken und zum Vertrauen auf ihre eigene Kraft zu verführen. In der Folge verlor sich die Gemeinde immer wieder in menschlicher Geschäftigkeit. Damit verfiel sie jeweils mehr und mehr zum Wandel im Fleisch, wodurch sie kraftlos wurde. Sobald Menschen beginnen im Fleisch zu wandeln, verlieren sie eine gewichtige Tatsache völlig aus den Augen: Der Teufel und seine Mächte sind Meister der Täuschung.

So konnte jede, der vergangenen Erweckungen nur dann beginnen, wenn sich Einzelne in Gruppen zusammenfanden und sich dem Herrn im Gebet hingaben. Wenn diese dann in den Riss traten und stellvertretend für ihre Ortsgemeinde Buße taten. Wenn daraufhin Gemeinden dann ihre Sünden bekannten, Buße taten und wieder zum Gebet zusammenfanden, konnte der Geist Gottes wieder wirken. Die Buße einzelner Gemeinden wirkte sich dann immer auf Nachbargemeinden in einer ganzen Region aus.

Unsere Waffe ist Gebet!

Betet ohne Unterlass, sagt Gott in seinem Wort durch Paulus. Mit unserem Gebet lenken wir Christen die Himmlischen Legionen durch alle Gesellschaftsschichten in den Nationen. Dazu wurde der Sieg über die Finsternis bereits von Jesus Christus errungen. 

Jetzt am Ende der Zeiten feuert unser Gebet die Legionen des Herrn dazu an, die Mächte der Finsternis zurückzudrängen. Demnach haben wir als Söhne und Töchter Gottes bei diesen Schlachten in erster Linie die Rolle der Cheerleader für die himmlischen Kämpfer.