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Prayer Altars Abschnitt 4 Kapitel 16

Hier ist eine Zusammenfassung von Kapitel 16: „How to Establish a Corporate Altar“:

Kapitel 16 erklärt, wie ein gemeinschaftlicher Gebetsaltar aufgebaut wird. Ein solcher Altar entsteht, wenn zwei oder mehr Gläubige zusammenkommen, um Gottes Gegenwart zu suchen, Dunkelheit über einem Gebiet zurückzudrängen und geistlichen Einfluss über eine Familie, Gemeinde, Stadt, Region, Nation, Schule oder einen Arbeitsplatz zu gewinnen. Der Autor betont, dass jeder persönliche und familiäre Altar mit größeren Altären verbunden sein sollte, weil gemeinsames Gebet größere geistliche Autorität freisetzt.

Ein zentraler Gedanke ist: Je größer das Gebiet, desto mehr gemeinsame geistliche Autorität wird benötigt. Eine Familie kann für ihre eigene Familienlinie beten, aber um eine Stadt oder Region geistlich zu beeinflussen, braucht es mehrere Familien, Gemeinden oder Gruppen, die gemeinsam beten. Der Text verweist auf das Prinzip, dass einer tausend, aber zwei zehntausend in die Flucht schlagen können. Gemeinschaftliche Altäre schaffen also eine stärkere geistliche Einheit und größere Durchbruchskraft.

Das Kapitel betont auch, dass Gebet nicht das Ende, sondern der Anfang gesellschaftlicher Veränderung ist. Die eigentliche Strategie zur Veränderung eines Landes liege bei Gott. Durch gemeinsames Gebet empfängt die Gemeinde göttliche Weisheit, konkrete Anweisungen und praktische Strategien. Was im Sichtbaren geschieht, wird nach Aussage des Autors zuerst im Unsichtbaren entschieden. Deshalb müsse geistlicher Durchbruch zuerst im Gebet errungen werden, bevor sichtbare Veränderung in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Familien entstehen kann.

Praktisch beginnt ein gemeinschaftlicher Altar damit, dass eine feste Zeit, ein Ort und eine klare Vision festgelegt werden. Die Leiter sollen den Zweck des Altars erklären, die Menschen dafür gewinnen und den Altar Gott weihen. Dabei ist es wichtig, die Vision regelmäßig zu erneuern, weil sie sonst mit der Zeit verblasst. Besonders betont wird die Verantwortung der Leiterschaft: Wenn Leiter den Gebetsaltar nur delegieren, aber selbst nicht teilnehmen, vermittelt das, dass Gebet nicht wirklich wichtig sei. Ein gemeinschaftlicher Altar braucht daher aktive, betende Leiter.

Siehe auch  Prayer Altars Abschnitt 2 Kapitel 8

Das Kapitel nennt außerdem die Bedeutung von Gebets- und Lobpreisleitern, die sensibel für den Heiligen Geist sind. Sie sollen nicht nur ein Programm durchführen, sondern wahrnehmen, was geistlich geschieht: ob mehr Lobpreis nötig ist, ob Buße gebraucht wird, ob die Gruppe in Kleingruppen beten soll oder ob bestimmte Themen in Fürbitte aufgenommen werden müssen. Gute Leiter haben selbst starke persönliche und familiäre Altäre, weil sie sonst nicht glaubwürdig und sicher durch geistlichen Widerstand führen können.

Am gemeinschaftlichen Altar haben mehrere Elemente ihren Platz: Wort Gottes, Lobpreis, Anbetung, Zeugnisse, Fürbitte und geistlicher Kampf. Manchmal wird lange aus der Bibel gelesen, um die Atmosphäre mit Ehrfurcht vor Gott zu füllen. Danach folgen ausgedehnte Zeiten der Anbetung, des Heiligens von Gottes Namen und der Fürbitte. Der Autor warnt davor, zu schnell in Fürbitte oder geistlichen Kampf zu gehen, bevor die Gruppe wirklich in Gottes Gegenwart eingetreten ist. Ziel ist nicht, ein Programm abzuarbeiten, sondern den Durchbruch in Gottes Gegenwart zu erleben.

Ein wichtiger Teil des Kapitels betrifft geistlichen Kampf und Buße. Wenn ein gemeinschaftlicher Altar blockiert scheint, kann dies daran liegen, dass persönliche Altäre schwach geworden sind oder dass innere Dunkelheit in den Beteiligten angesprochen wird. Die Gruppe soll dann nicht passiv weitermachen, sondern Gott fragen, was ihn hindert, tiefer zu wirken. Häufig führt dies zu Buße, Reinigung, erneuter Hingabe und stärkerem Lobpreis. Buße wird als Schlüssel beschrieben, weil sie dem Feind „rechtlichen Boden“ entzieht.

Das Kapitel beschreibt auch Marktplatz- und Schulaltäre. Diese entstehen, wenn Gläubige am Arbeitsplatz oder in der Schule zusammenkommen, um Gottes Gegenwart dort einzuladen. Der Autor betont, dass Christen an ihrem Arbeitsplatz nicht nur Angestellte sind, sondern geistliche Botschafter und Priester. Manche Orte können Pastoren nicht erreichen, aber Christen, die dort arbeiten oder lernen, können dort geistlich dienen. Deshalb sollen sie beten, Gott um Mitstreiter bitten und mit kleinen Anfängen treu bleiben.

Siehe auch  Prayer Altars Abschnitt 1 Kapitel 5

Für Marktplatzaltäre empfiehlt der Text Vorbereitung durch Fasten und Gebet, einen passenden Ort und Zeitpunkt, geistliche Sensibilität und Mut trotz möglichem Widerstand. Solche Altäre sollen das Wort Gottes, Anbetung und Gebet enthalten und offen für die Führung des Heiligen Geistes bleiben. Wenn Hindernisse auftreten, sollen die Beteiligten Gott fragen, ob unethisches Verhalten, Lügen, Manipulation, Ungerechtigkeit oder andere Praktiken die Gegenwart Gottes blockieren.

Mehrere Zeugnisse zeigen die Wirkung solcher Altäre. In Taiwan veränderte ein Gebetsaltar in einer Elektronikfirma die Arbeitskultur: unethische Praktiken wurden aufgegeben, mehr Mitarbeiter kamen zum Glauben, Fehlzeiten und Beschwerden gingen zurück, die Produktivität stieg, und schließlich wollten andere Abteilungen ebenfalls Gebetsaltäre einführen. Ein Einzelhandelsgeschäft gab den Verkauf gefälschter Produkte auf, verlor zunächst scheinbare Sicherheiten, erlebte aber Gottes Führung, wirtschaftlichen Erfolg und geistliche Veränderung im Team. Auch aus Florida wird berichtet, dass einfache Arbeiter am Kennedy Space Center gemeinsam beteten und Gottes Gegenwart ihre Kollegen berührte.

Aus Uganda berichtet das Kapitel, dass Gebetsaltäre in Arbeitsplätzen, Schulen, Regierungseinrichtungen und ganzen Sektoren gesellschaftliche Veränderung auslösten. In der Uganda Revenue Authority beteten einfache Angestellte, woraufhin nach Aussage des Textes gerechte Leitung entstand und Korruption zurückging. Auch im Bankensektor habe gemeinsames Gebet zur Erholung und Stärkung beigetragen. Der Autor verbindet diese Entwicklungen mit einem landesweiten Netz von persönlichen, familiären, kirchlichen, beruflichen und nationalen Altären.

Zum Schluss fasst das Kapitel die ugandische Erfahrung zusammen: Die Veränderung begann nicht mit politischen Programmen, sondern mit Gottes Auftrag, jede christliche Familie zu einem Altar zu machen. Von dort wuchs das Gebetsnetz in Häuser, Gemeinden, Arbeitsplätze, Schulen, Dörfer und Nationen hinein. Dadurch, so der Text, wurden geistliche Kämpfe gewonnen, praktische Strategien freigesetzt, die AIDS-Rate ging stark zurück, christliche Medien entstanden, und sogar Regierungsvertreter erkannten die Bedeutung der Fürbitter an.

Siehe auch  Prayer Altars Abschnitt 3 Kapitel 12

Kernaussage:
Kapitel 16 lehrt, dass gemeinschaftliche Gebetsaltäre persönliche und familiäre Altäre erweitern und größere geistliche Autorität für Städte, Regionen, Nationen, Arbeitsplätze und Schulen freisetzen. Wenn Gläubige gemeinsam Gottes Wort erheben, ihn anbeten, Buße tun, für konkrete Anliegen eintreten und auf Gottes Strategie hören, kann seine Gegenwart ganze Bereiche der Gesellschaft verändern.

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