Hier ist eine Zusammenfassung von Kapitel 3: „Testimony of Uganda“:
Das Kapitel beschreibt, wie Uganda nach einer langen Geschichte von Gewalt, politischer Instabilität, Militärputschen, Bürgerkrieg und der schweren AIDS-Krise geistlich und gesellschaftlich verändert wurde. Obwohl es Mitte der 1990er Jahre bereits positive Entwicklungen und Erweckung gab, bemerkte die Kirche ab etwa 1998 erneut eine Zunahme von Finsternis, geistlichem Rückgang und gesellschaftlichen Problemen. Viele Menschen forderten Veränderung in Regierung, Justiz, Familien, Kirchen und Bildung, wussten aber nicht, wo die eigentliche Lösung lag.
Die Kirche erkannte laut dem Text, dass die Ursache tiefer lag als nur bei schlechten Regierungen oder einzelnen menschlichen Feinden. In einer Zeit intensiven Fastens und Betens wurde deutlich, dass der eigentliche Kampf geistlicher Natur sei. Der Autor beschreibt, dass Gott den Christen zeigte, dass nicht Menschen der Feind seien, sondern der Teufel, der unterschiedliche Mittel benutze, um Uganda zu zerstören – zunächst durch Gewalt und schlechte Führung, später durch AIDS.
Ein zentraler Abschnitt ist die Vision von John Mulinde: Er sieht ein großes Fischernetz im Viktoriasee, das nicht Fische, sondern einen Felsen in Form der Landkarte Ugandas herauszieht. Gott deutet diese Vision als Bild für ein landesweites Netzwerk vereinten Gebets. Keine einzelne Kirche, Denomination oder Bewegung könne das Land allein verändern; vielmehr müsse der ganze Leib Christi gemeinsam beten. Jede Gemeinde, Kirche und Bewegung solle mit ihrer eigenen Gabe und Berufung Teil dieses geistlichen Netzes werden.
Aus dieser Vision entsteht die Strategie der Gebetsaltäre. Christen sollen nicht nur in Kirchen beten, sondern auch persönlich, in Familien, am Arbeitsplatz, in Schulen, Gemeinden und Städten. Diese Altäre werden als geistliche „Knoten“ im Gebetsnetz verstanden, durch die eine Atmosphäre geschaffen wird, in der Gott wirken und das Land verändern kann. Der Text verbindet diese Strategie mit Abraham, der im Land Kanaan Altäre errichtete, um das Land geistlich für Gott einzunehmen.
Im weiteren Verlauf berichtet das Kapitel, dass durch den Aufbau dieser Gebetsaltäre eine neue Gebetsbewegung in Uganda entstand. Menschen begannen mit neuer Hingabe zu beten, Familien, Schulen, Arbeitsplätze und Regierungseinrichtungen wurden zu Orten des Gebets. Dadurch, so der Text, habe sich die geistliche Atmosphäre des Landes verändert: Finsternis, Korruption, Sünde und zerstörerische Einflüsse seien zurückgedrängt worden.
Als sichtbare Früchte dieser Gebetsbewegung nennt der Text unter anderem den Rückgang der AIDS-Rate, größere politische Stabilität, weniger Korruption, mehr Einheit im Leib Christi und stärkeren Einfluss christlicher Werte in Gesellschaft und Regierung. Gleichzeitig betont der Autor, dass weiterhin Arbeit nötig sei und die Veränderung nur bestehen könne, wenn die Gebetsaltäre lebendig bleiben.
Die Hauptbotschaft des Kapitels lautet: Gebetsaltäre können nicht nur Einzelpersonen und Familien verändern, sondern auch die geistliche Atmosphäre ganzer Städte und Nationen. Wenn Christen vereint, beständig und an vielen Orten beten, entsteht ein geistliches Netzwerk, durch das Gottes Gegenwart eingeladen wird und gesellschaftliche Veränderung möglich wird.
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