Prayer Altars Abschnitt 4 Kapitel 15

Hier ist eine Zusammenfassung von Kapitel 15: „Establishing a Family Altar“:

Kapitel 15 erklärt, wie ein Familienaltar aufgebaut und gelebt werden kann. Ein Familienaltar entsteht, wenn die Menschen eines Haushalts gemeinsam Gottes Gegenwart suchen, ihn anbeten, sein Wort lesen und beten, damit Gottes Gegenwart die Atmosphäre des Hauses verändert. Der Autor betont, dass jedes christliche Zuhause ein Gebetsaltar sein sollte, weil dadurch Familie, Beziehungen, Werte, Gespräche und Entscheidungen stärker auf Gott ausgerichtet werden.

Der Familienaltar sieht je nach Familie und Kultur unterschiedlich aus, hat aber meist drei zentrale Elemente: Gottes Wort lesen, Gott anbeten und seinen Namen heiligen sowie gemeinsam beten und Fürbitte tun. Manche Familien treffen sich täglich, andere mehrmals pro Woche oder einmal wöchentlich. Entscheidend ist nicht die perfekte Form, sondern dass die Familie gemeinsam Raum für Gottes Gegenwart schafft. Diese Gegenwart soll Konflikte heilen, Herzen weich machen, Kommunikation verbessern, Werte verändern und das Zuhause vor geistlicher Dunkelheit schützen.

Ein wichtiger Abschnitt betrifft den Ehealtar. Wenn ein Ehepartner nicht gläubig ist oder nicht teilnehmen möchte, soll der andere dennoch im Glauben für die Ehe eintreten, für den Ehepartner beten und Gott um Veränderung bitten. Gläubige Ehepaare können zusätzlich einen eigenen Gebetsaltar als Paar haben, um persönliche Ehethemen, Schwächen, Verletzungen, Familienbelastungen, Zukunftsfragen, Berufung, Kinder und geistliche Kämpfe gemeinsam vor Gott zu bringen.

Das Kapitel legt großen Wert darauf, Kinder in den Familienaltar einzubeziehen. Kinder sollen nicht nur kurze, einfache Gebete hören, sondern miterleben, wie Eltern wirklich vor Gott stehen: mit Vertrauen, Tränen, Bitten, Glauben und Hingabe. Dadurch lernen sie, dass Gott real ist und dass man in Krisen zu ihm gehen kann. Selbst kleine Kinder dürfen dabei sein, auch wenn sie schlafen, spielen oder anfangs stören. Mit der Zeit werden sie von der Atmosphäre geprägt und können lernen, Gottes Gegenwart zu suchen.

Ein besonderer Gedanke ist, dass ein starker Familienaltar Generationen beeinflusst. Kinder, die Gottes Gegenwart im Zuhause erlebt haben, werden später daran erinnert, selbst wenn sie zeitweise vom Glauben abweichen. Wie Jakob später zu einem Ort zurückgerufen wurde, an dem Abraham einen Altar gebaut hatte, so können auch Kinder durch den geistlichen Einfluss eines Familienaltars zurück zu Gott gezogen werden.

Praktisch empfiehlt das Kapitel, mit den Familienmitgliedern zu beginnen, die bereit sind. Man soll niemanden zwingen, sondern in Demut, Buße und Liebe starten. Wer einen Familienaltar aufbauen möchte, soll sich geistlich vorbereiten, beten, eventuell fasten, Gott um Weisheit bitten und dann eine feste Zeit und einen festen Ort wählen. Auch wenn zunächst nur eine oder zwei Personen mitmachen, soll der Altar treu weitergeführt werden, weil sich die geistliche Atmosphäre im Haus mit der Zeit verändert.

Das Kapitel warnt zugleich vor geistlichem Widerstand. Familienmitglieder können ablehnen, Konflikte können zunehmen, Zeitpläne können durcheinandergeraten oder der Altar kann schwächer werden. In solchen Momenten soll die Familie nicht aufgeben, sondern Gott suchen, die Bibel lesen, anbeten, um Einsicht bitten und den Altar verteidigen. Besonders der Zeitplan müsse geschützt werden, weil Ablenkung und Überlastung oft dazu führen, dass gemeinsame Gebetszeiten verschwinden.

Zum Schluss berichtet das Kapitel mehrere Zeugnisse. In Asien und Taiwan kamen durch Familienaltäre Angehörige und Besucher zum Glauben, auch Menschen, die Christus jahrelang abgelehnt hatten. Eine Frau mit zwei Kindern begann trotz der schweren psychischen Erkrankung ihres Mannes einen Familienaltar; mit der Zeit veränderte sich die Atmosphäre des Hauses, ihr Mann wurde ruhiger, begann am Familienleben teilzunehmen und ging schließlich zur Kirche. Ein Ehepaar in Großbritannien erlebte, wie tägliches Bibellesen und Anbetung einen geistlichen Durchbruch über ihrem Haus brachte. Vier junge Männer in Cleveland begannen in einem problematischen Stadtviertel einen Hausaltar; dadurch wurden Jugendliche angezogen, Menschen kamen zum Glauben, ein Drogenhaus schloss, und die Atmosphäre der Straße veränderte sich.

Kernaussage:
Kapitel 15 lehrt, dass ein Familienaltar ein geistlicher Mittelpunkt des Hauses ist. Wenn Familien gemeinsam Gottes Wort lesen, ihn anbeten und beten, wird Gottes Gegenwart eingeladen, die Beziehungen, Kinder, Ehe, Atmosphäre des Hauses und sogar Nachbarschaften verändern kann. Entscheidend sind nicht Perfektion oder sofortige Beteiligung aller, sondern Demut, Treue, Liebe und Ausdauer.

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