Prayer Altars Abschnitt 1 Kapitel 2

Kapitel 2, „Build Me an Altar“, beschreibt eine Welt, die nach Ansicht des Autors von zunehmender Krise geprägt ist: Naturkatastrophen, wirtschaftliche Unsicherheit, Gewalt, moralischer Verfall, Zerbruch von Familien, sexuelle Verwirrung, politische Unruhen und geistlicher Niedergang. Diese Entwicklungen werden als Zeichen dafür gedeutet, dass Dunkelheit in den Nationen zunimmt und Gottes Gericht näherkommt.

Der Text betont, dass Gott sein Volk nicht nur darauf aufmerksam machen will, wie ernst die Lage ist, sondern es auch zum Gebet und zur Umkehr ruft. Anhand der Geschichte Davids aus 1. Chronik 21 wird gezeigt, dass David durch seinen Stolz und sein Vertrauen auf militärische Stärke Schuld auf das Volk brachte. Als eine Plage über Israel kam, erkannte David seine Sünde, bat Gott um Erbarmen und übernahm Verantwortung.

Die zentrale Aussage ist: Gottes erster Akt der Barmherzigkeit besteht darin, Menschen die geistliche Gefahr erkennen zu lassen. Doch Erkenntnis allein reicht nicht aus. Menschen sollen „in den Riss treten“, beten, Buße tun und eine Atmosphäre schaffen, in der Gott bleiben, vergeben, heilen und wiederherstellen kann.

Das Bild des Altars steht dabei für einen geistlichen Ort der Hingabe, Anbetung, Fürbitte und Versöhnung mit Gott. Als Gott David aufforderte, einen Altar zu bauen, wurde dadurch nicht nur das Gericht aufgehalten, sondern der Weg zur Wiederherstellung geöffnet. Der Text leitet daraus ab, dass auch heutige Nationen durch Gebetsaltäre Gottes Gegenwart einladen können, damit Er Dunkelheit zurückdrängt und Heilung bringt.

Kurz gesagt: Das Kapitel ruft dazu auf, angesichts gesellschaftlicher und geistlicher Krisen nicht passiv zu bleiben, sondern durch Gebet, Buße und den Aufbau geistlicher „Altäre“ Gottes Gegenwart einzuladen, damit Er Familien, Gemeinden und Nationen wiederherstellt.

zurück zur Übersicht