Viele Gläubige erkennen derzeit, dass sich um sie herum Finsternis ausbreitet. Sie sehen aber auch, dass das Gebet, wie wir es derzeit praktizieren, zu wenig Kraft besitzt, diese Finsternis zu durchbrechen. Die Tiefe ihres eigenen Weges mit dem Herrn erscheint nicht mehr stark genug, um Veränderung herbeizuführen. Viele Gläubige ringen deshalb gegen zunehmende Attacken von Entmutigung aus der Finsternis. Hoffnungslosigkeit scheint mehr und mehr Raum zu gewinnen.
Verwüstung und zerstörerische Folgen erscheinen unvorstellbar, wenn wir nicht bald ein Wirken Gottes sehen.
Immer öfter sind in Gemeinden Aufrufe zu hören, vom Thronsaal Gottes aus zu beten. Doch kaum jemand kennt eine wirksame Strategie, wie man in diesen Thronsaal und damit in die Gegenwart Gottes gelangen kann. Viele empfangen zwar die Vision eines Gebetes vom Thronsaal aus. Jedoch wer wirklich in einer innigen Gemeinschaft mit Gott lebt, weiß, dass von der Vision bis zum tatsächlichen Leben in der Gegenwart Gottes noch ein Stück Weg zu erkämpfen ist.
So wächst ein verzweifeltes Verlangen nach Gottes Eingreifen und Hilfe.
Gott hat jedoch einen Plan entfaltet, der Städte und Nationen verändert, eine Strategie, die Er in den Nationen anwendet, um Seine Hand des Gerichts zurückzuhalten und eine Ausgießung Seines Geistes in Familien, Gemeinden, Städten und Nationen zu bewirken.
Dies ist die Strategie der Altäre, die Gott bereits von Abraham zur Sicherung des verheißenen Landes praktizieren ließ.
Durch das Opfer Jesu wird jeder, der glaubt, dass Jesus, der Sohn Gottes ist, ihn als seinen Herrn und Retter annimmt, als neue Schöpfung wieder geboren. Damit gehören, wir die wir zum Glauben gekommen sind, zum königlichen Priestertum Gottes.
Dadurch ist jeder Einzelne von uns aufgerufen, sich zu einem geistlichen Haus aufbauen zu lassen. Das beinhaltet auch den Aufbau seines Herzens zu einem geistlichen Altars (1. Petrus 2:5; 2:9) im Tempel des Heiligen Geistes (1. Korinther 6:19), zu dem er geworden ist.
Der persönliche Altar öffnet den Himmel für uns, so dass die Engel Gottes, jederzeit direkten Zugang zu uns sowie zu unserem physischen Umfeld haben. Anderseits haben wir direkten Zugang zum Thronsaal Gottes, um mit ihm in Gemeinschaft zu leben.
Die direkte Gemeinschaft mit Gott über unseren persönlichen Gebetsaltar verändert nicht nur uns selbst, bis hin zum Ebenbild Jesus sondern es verändert auch die gesamte Atmosphäre in unserem Umfeld. Wo immer wir uns bewegen, nachdem wir unseren persönlichen Altar aufgebaut haben, werden Gottes Engel ausschwärmen und Reich Gottes beginnt sich zu manifestieren. Menschen werden durstig und hungrig nach Gott und seinem Reich und der Heilige Geist zieht sie zu uns, damit sie getauft werden. Heilung und Befreiung geschieht in unserem Umfeld, weil die Kraft Gottes vom offenen Himmel aus über unseren Altar auch unabhängig von uns wirkt.
Wenn Gebetsaltäre gebaut werden, evangelisiert der Himmel. Am Beispiel Uganda sehen wir, dass ein Netz von Gebetsaltären ein islamisches Land in eine Nation Gottes transformiert hat, in der sich heute über 85 % der Bevölkerung zu Jesus Christus bekennen.