Ein Familienaltar entsteht, wenn die Menschen in einem Haushalt gemeinsam Gottes Gegenwart suchen, anbeten und einladen, sodass die Atmosphäre des Hauses spürbar verändert wird. Gottes Nähe wirkt auf Beziehungen, Einstellungen, Entscheidungen und schützt das Zuhause vor geistlicher Finsternis. In Uganda führte die Einführung von Familienaltären zu landesweiten Durchbrüchen, weil Gott deutlich machte: Jedes christliche Zuhause soll ein Gebetsaltar sein.
Wie ein Familienaltar aussieht
Obwohl jede Kultur und jede Familie unterschiedlich ist, gibt es gemeinsame Elemente:
- gemeinsames Lesen der Bibel (20–30 Minuten),
- gemeinsamer Lobpreis und Hallowing Gottes Namens,
- gemeinsames Gebet und Fürbitte.
Viele Familien verbringen etwa eine Stunde am Altar, manche täglich, andere mehrmals pro Woche. Entscheidend ist, dass Gottes Gegenwart das Zuhause prägt: Konflikte lösen sich leichter, Herzen werden weicher, Werte verändern sich, Kinder öffnen sich und beginnen, Dinge zu bekennen, die sie zuvor verborgen hatten. Auch Besucher spüren die veränderte Atmosphäre.
Selbst wenn nicht alle Familienmitglieder teilnehmen wollen, soll der Altar bestehen bleiben. Die Gegenwart Gottes wirkt im ganzen Haus und berührt auch diejenigen, die nicht aktiv teilnehmen.
Der Ehealtar
Der Ehealtar ist eine starke Grundlage für eine gesunde Familie.
Wenn der Ehepartner ungläubig ist
Der gläubige Partner soll im Glauben für den anderen einstehen, prophetisch Gottes Absichten über der Ehe aussprechen und Gott bitten, sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Partners zu berühren. Gleichzeitig soll man sich prüfen lassen, wo man selbst nicht Christus ähnlich handelt.
Wenn beide gläubig sind
Ein Ehealtar ermöglicht es, Themen zu besprechen, die im Familienaltar keinen Platz haben. Dort kann man:
- für Errettung, Heilung, Befreiung und Zukunft beten,
- für die Ehe, die Kinder und die Familienlinien eintreten,
- Buße tun für persönliche und familiäre Verfehlungen,
- Einheit, Berufung und Charakter über der Familie ausrufen,
- gegen geistliche Angriffe kämpfen,
- geistliche Erfrischung und neue Liebe empfangen.
Kinder und der Familienaltar
Kinder sollen unbedingt dabei sein – auch wenn sie schlafen, spielen oder unruhig sind. Sie wachsen so in Gottes Gegenwart auf. Gott betont, dass Kinder lernen sollen, wie ihre Eltern beten, weinen, vertrauen und kämpfen. Wenn sie später in Versuchungen oder Krisen geraten, erinnern sie sich daran, wie ihre Eltern Gott suchten und wie treu Er war.
Kinder sollen lernen:
- Gottes Wort,
- Buße,
- Fürbitte für Nation und andere Kinder,
- das Suchen von Gottes Gegenwart.
Wenn Kinder die Süße von Gottes Gegenwart kennen, wird keine weltliche Versuchung sie wirklich erfüllen können.
Ein starker Familienaltar wirkt über Generationen hinweg. Wie Jakob zum Altar seiner Vorfahren zurückgerufen wurde, so werden auch Kinder, die abirren, durch den geistlichen Ruf des Altars wieder zurückgeführt.
Praktische Schritte zum Aufbau eines Familienaltars
1. Mit denen beginnen, die bereit sind
Nicht alle wollen sofort teilnehmen. Der beste Start ist Demut und Buße, nicht Druck oder Zwang. Selbst wenn nur eine Person beginnt, verändert sich die Atmosphäre des Hauses, und nach und nach werden weitere Familienmitglieder angezogen.
2. Geistliche Vorbereitung
Bevor man die Familie einlädt, soll man selbst beten, Buße tun und ggf. fasten. Gott zeigt dann, wie man das Thema liebevoll und weise anspricht.
3. Zeit und Ort festlegen
Auch wenn nicht alle teilnehmen können, soll der Altar regelmäßig stattfinden. Wichtig ist eine Haltung der Liebe, Demut und echten Gottes-Suche – nicht Show oder religiöse Pflicht.
4. Durchhalten trotz Widerstand
Wie bei jedem Altar gibt es geistliche Angriffe: Ablehnung, Konflikte, Müdigkeit, Zeitdruck. Doch Gottes Gegenwart wirkt selbst dann, wenn manche sich verweigern. Familien berichten, wie selbst abwesende oder widerständige Mitglieder im Nebenzimmer von Gottes Gegenwart berührt wurden.
Wenn die Atmosphäre im Haus angegriffen wird, soll die Familie gemeinsam beten, Gottes Wort lesen und Gottes Gegenwart suchen. Gott bringt dann Durchbrüche, Versorgung und Heilung.
Zeugnisse
Das Kapitel enthält zahlreiche Zeugnisse aus aller Welt:
- Taiwan: Familienmitglieder, die jahrzehntelang Christus ablehnten, bekehrten sich innerhalb weniger Monate, nachdem ein Familienaltar begonnen wurde.
- Psychische Erkrankungen: In mehreren Fällen stabilisierte sich das Verhalten von Familienmitgliedern, die unter schweren mentalen Belastungen litten, allein durch die veränderte geistliche Atmosphäre.
- Großbritannien: Ein Ehepaar erlebte nach einigen Wochen täglicher Altare, wie ein geistlicher „Himmel“ über ihrem Haus aufbrach und Gottes Gegenwart spürbar einzog.
- USA (Cleveland): Vier junge Männer begannen einen Altar in ihrem Haus. Gottes Gegenwart zog Jugendliche aus der Nachbarschaft an, viele bekehrten sich, und sogar ein Drogenhaus in der Straße wurde geschlossen.
Wenn du möchtest, Alfred, kann ich dir auch:
- eine Kurzfassung in 10 Punkten,
- eine grafische Übersicht,
- oder eine Gegenüberstellung: persönlicher Altar vs. Familienaltar
erstellen.