Abschnitt 4: Wie man einen Altar einrichtet? (Einleitung)

In dieser Einleitung fasst der Autor zunächst zusammen, warum Altäre so entscheidend sind: Sie verändern die geistliche Atmosphäre eines Gebietes, indem sie Finsternis zurückdrängen. Gott selbst nutzte dieses Prinzip, als Er Abraham anwies, im ganzen verheißenen Land Gebetsaltäre zu errichten. Die Art von Priestertum, die in einem Land aktiv ist, bestimmt letztlich die geistliche und sogar die gesellschaftliche Richtung einer Nation.

Der Autor erinnert daran, dass wir bereits gelernt haben, wie man Gottes Gegenwart anzieht:

  • indem wir Gott dienen und Ihn ehren,
  • indem wir Seinen Namen heiligen,
  • indem wir Sein Wort in den Mittelpunkt unseres Lebens stellen,
  • und indem wir uns selbst als Opfer hingeben und dem Heiligen Geist folgen.

Diese Lebensweise führt dazu, dass wir dauerhaft in Gottes Gegenwart leben.

Nun richtet sich der Blick auf das Praktische: In diesem Abschnitt wird erklärt, wie man Altäre in verschiedenen Lebensbereichen aufbaut — im persönlichen Leben, in der Familie, in der Gemeinde, in der Stadt und am Arbeitsplatz. Es wird definiert, was jede Art von Altar bedeutet, wie sie funktioniert und wie man sie dauerhaft aufrechterhält. Außerdem werden Beispiele und Zeugnisse aus verschiedenen Nationen vorgestellt.

Ein zentraler Gedanke lautet:
Ein erfolgreicher Altar lebt von der Suche nach Gottes Gegenwart.
Es geht nicht um Methoden oder Routinen. Der Altar ist ein Ort der Begegnung — ein geistliches Tor zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Wenn wir Gottes Gegenwart suchen, führt Er uns tiefer in Seine Absichten. Manchmal zieht Er sich sogar zurück, um uns zu einem intensiveren Suchen zu bewegen.

Wenn wir beim Aufbau eines Altars merken, dass etwas Gottes Nähe hindert, sollen wir uns demütigen und Ihn suchen. Dann zeigt Er uns verborgene Hindernisse und Bereiche, in denen wir uns neu ausrichten müssen. Er ruft uns zu größerer Hingabe, damit wir Durchbrüche erleben können.

Der Autor warnt davor, dass ein Altar nicht in Routine verfallen darf. Es ist möglich, äußerlich zu beten, zu lesen und zu loben, aber innerlich nicht zu bemerken, dass etwas Gottes Wirken blockiert.

Ein weiterer Schlüssel: Am Altar begegnen wir geistlicher Gegenwehr.
Jedes Mal, wenn wir einen Altar errichten oder auf eine tiefere Ebene gehen wollen, wird der Feind versuchen, uns aufzuhalten. Deshalb brauchen wir die feste Überzeugung, dass Gott uns zur Gemeinschaft mit Ihm geschaffen hat. Mit Ausdauer und Glauben sollen wir durch Widerstände hindurchgehen — egal ob am persönlichen, familiären, gemeindlichen oder beruflichen Altar.

Der Autor betont, dass Durchbrüche auf allen Ebenen — persönlich, familiär, regional, national — immer von intensiver geistlicher Kampfführung begleitet waren. Doch wir sollen uns nicht einschüchtern lassen:
Christus hat bereits gesiegt, Er zerstört die Werke des Teufels, und keine Waffe gegen uns wird Erfolg haben. Wenn wir Ihn suchen, wird Er uns die Schlüssel geben, die Türen öffnen und Durchbrüche schenken.