Wie David sind auch wir aufgerufen, einen Altar zu errichten und ein Opfer darzubringen, damit Gott wirken und Veränderung in unser Leben, unsere Familie, unsere Gemeinde, unser Geschäft oder unsere Gemeinschaft bringen kann. Heute hat das Opfer, das wir darbringen, nichts mehr mit Tieren zu tun, sondern ganz und gar mit uns selbst. Wie Christus sind wir aufgerufen, unser Leben auf den Altären unseres Herzens darzubringen.
Im Alten Testament trat der Priester im Namen des Volkes vor Gott. Heute ist jeder, der an Jesus Christus glaubt und seinem Wort folgt, ein Priester vor Gott. Gott möchte, dass du in dein eigenes Priestertum eintrittst und ihm einen Gebetsaltar errichtest, und dann bittet er dich, dich ihm als Akt der Anbetung und Hingabe hinzugeben. Jeder Altar, der dem Herrn errichtet wird, fordert einen Preis. Je größer die Wirkung deines Altars in dem Gebiet ist, desto höher ist der Preis, der verlangt wird.
Deshalb hatte die Urkirche einen so großen Einfluss. Im gesamten Neuen Testament finden sich Berichte über Ablehnung, Verfolgung, Steinigungen, Schläge, Hunger, Schiffbruch, Gefangenschaft und sogar den Tod (Apg 4,3; Apg 5,18.40; Apg 7,58–59; Apg 12,2; Apg 16,19–24; 2 Kor 6,4–10; 2 Kor 11,23–27). Wenn man liest, welchen Preis die Apostel zahlten, um das Evangelium zu verbreiten, und welchen großen Einfluss dies hatte, erkennt man den Preis, den sie so bereitwillig am Altar zahlten – ein Preis, der die Gegenwart Gottes anzog und es ihnen ermöglichte, von ihm auf großartige und wirkungsvolle Weise gebraucht zu werden.
In 1. Korinther 4,8-13 und 2. Korinther 4,7-12 berichtet Paulus von dem Preis, den die Apostel zahlten, um dem Herrn zu dienen. Sie gaben ihr Leben auf und entschieden sich dafür, arm, entehrt, hungrig, durstig, obdachlos, verflucht, verfolgt und verleumdet zu sein. Was war die Wirkung ihres Opfers? Sie erschütterten ihre gesamte Welt. Die Bibel sagt, dass die Menschen, wenn sie in eine neue Stadt kamen, sagten: „Diese Männer, die die Welt auf den Kopf gestellt haben, sind auch hierher gekommen“ (Apostelgeschichte 17,6).
Immer wieder zeigt die Apostelgeschichte, wie die Apostel und andere Gläubige die Leidenschaften der Menschen weckten, sowohl negativ als auch positiv (Apg 3,2–10; 7,54–58; 8,5–8; 9,32–35,36–42). Diese Männer legten ein starkes Fundament für die Erlösung, Erweckung und Verwandlung der Welt, in der sie lebten.
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