ER ist real und ER lebt! Lerne IHN kennen!
ER ist real und ER lebt! Lerne IHN kennen!

Dietrich Bonhoeffers Kernaussagen zur Nachfolge Jesu

Bonhoeffers Kernaussage zur Nachfolge ist, dass sie die radikale, persönliche Bindung an Jesus Christus selbst bedeutet. Nachfolge ist kein abstraktes Ideal, kein ethisches Programm und keine Sonderleistung für besonders Fromme, sondern der Ruf Jesu an jeden Menschen, ihm im Gehorsam zu folgen. Dabei steht nicht die Leistung des Nachfolgenden im Mittelpunkt, sondern der gnädige Ruf Christi und die Gemeinschaft mit ihm.

Zentrale Aspekte von Bonhoeffers Nachfolge-Verständnis

  1. Teure Gnade statt billiger Gnade

    • Gnade ist nicht einfach zu haben, sondern fordert den ganzen Menschen. Sie ist Geschenk und Anspruch zugleich: Wer Gnade empfängt, wird in die Nachfolge gerufen und muss bereit sein, alles hinter sich zu lassen.
    • Billige Gnade dagegen ist Gnade ohne Nachfolge, ohne Gehorsam, ohne Veränderung des Lebens.
  2. Unmittelbarer Gehorsam

    • Nachfolge beginnt mit dem Gehorsam auf den Ruf Jesu hin, ohne Bedingungen oder Vorbehalte. Der Nachfolgende verlässt seine alte Existenz und tritt in die Unsicherheit, die aber in Wahrheit die Geborgenheit in Christus ist.
    • Glaube und Gehorsam sind untrennbar: „Nur der Glaubende ist gehorsam, und nur der Gehorsame glaubt.“
  3. Nachfolge und das Kreuz

    • Nachfolge bedeutet, das Kreuz auf sich zu nehmen, also Leiden, Verzicht und Ablehnung um Christi willen zu ertragen. Das Kreuz ist kein zufälliges Leiden, sondern das notwendige Zeichen der Bindung an den leidenden Christus.
    • Selbstverleugnung und das Tragen des Kreuzes sind zentrale Elemente: Der Nachfolgende kennt nicht mehr sich selbst, sondern nur noch Christus.
  4. Nachfolge als Bruch und neue Gemeinschaft

    • Der Ruf in die Nachfolge führt zum Bruch mit alten Bindungen (Familie, Besitz, gesellschaftliche Sicherheiten), weil Christus der einzige Inhalt und Mittelpunkt des Lebens wird.
    • Gleichzeitig entsteht durch die Nachfolge eine neue Gemeinschaft: die Gemeinde der Nachfolgenden, die in Christus verbunden sind.
  5. Nachfolge als tägliches Leben aus der Gnade

    • Nachfolge ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein täglicher Weg, auf dem der Nachfolgende immer wieder auf Christus sieht und ihm Schritt für Schritt folgt.
    • Die Nachfolge ist geprägt von der Hoffnung auf die Verwandlung in das Bild Christi und das Leben aus seiner Kraft.

Zusammengefasst: Bonhoeffer versteht Nachfolge als das Leben in der Bindung an Jesus Christus, das durch Gehorsam, Selbstverleugnung, das Tragen des Kreuzes und das Leben aus der teuren Gnade geprägt ist. Sie ist für jeden Christen verbindlich und führt in die Freiheit und Gemeinschaft mit Christus.

Bonhoeffers Sichtweise mag zwar radikal und gesetzlich klingen, doch sie entspricht voll und ganz dem Wort Gottes zu unserem eigenen Schutz. 

Jeder natürliche Mensch lebt ohnehin unter der Herrschaft der Finsternis und ist dem Teufel ausgeliefert, solange er Jesus nicht als Herrn und Heiland angenommen hat.  Satan bekämpft alle Werke Gottes und will diese zerstören. Mit dem stellvertretenden Leiden und Tod Jesu sind wir nicht automatisch von allen Folgen der Rebellion des Menschen gegen Gott erlöst. 

Siehe auch  Gottes Plan für Deutschland

NachfolgeJesus, hat damit nur gegenüber dem Teufel das Recht erworben, dass er uns aus dem gesetzlosen Herrschaftsbereich des Teufels herausführen kann. Diese Rettung bietet Jesus uns an und setzt sie auch für uns durch, wenn wir unseren vom Teufel verführten Eigenwillen aufgeben und ihm in absolutem Gehorsam nachfolgen.

Als wiedergeborene Christen sind wir eine neue Schöpfung und damit das jüngste Werk Gottes. Ebenso sind wir Soldaten Gottes und befinden uns mitten im Krieg, zwischen Satan und Gott. Ob uns das gefällt oder nicht.

Jesus hat den Teufel zwar am Kreuz von Golgatha besiegt, jedoch wird dieser Gesetzlose bei jeder Gelegenheit so lange weiter rauben, stehlen, töten und zerstören, bis er endgültig im Feuersee unschädlich gemacht worden ist.

Gott handelt ausnahmslos immer nach den geistigen Gesetzen. Als Soldaten Gottes sind wir verpflichtet, ebenso danach zu handeln. Wenn wir dabei fehlen oder straucheln, nutzt der Teufel ohne Kompromiss seine Chance und greift uns an unserer schwächsten Stelle an. Das sind vornehmlich alle Bereiche oder Personen, die wir nicht in Autorität genommen und im Gebet abgeschützt haben.

Zum Beispiel unser Eigentum, Finanzen, Technik, Auto, Arbeitsplatz, Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten usw.. Findet er bei uns selbst keine schwache bzw. ungeschützte Stelle, greift er ebenso auch unseren Partner, unsere Kinder oder andere Verwandten an. Menschen, die nicht wiedegeboren sind, sind dabei völlig wehrlos solange wir sie im Gebet nicht abschützen.   

Nur nach Gebet und bedingungslosem Gehorsam gegenüber Christus gelangen wir wieder zum Sieg!