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Prayer Altars Abschnitt 1 Kapitel 7

Zusammenfassung von Kapitel 7: „The Priesthood“:

Kapitel 7 erklärt, dass ein Gebetsaltar nicht nur wichtig ist, sondern dass auch der Priester, der am Altar dient, eine entscheidende Rolle spielt. Der Altar wird als geistliches Tor zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt beschrieben. Wer an diesem Altar dient, beeinflusst, welche geistliche Macht Raum bekommt.

Der Text unterscheidet zwischen zwei Arten von Priestertum: dem heiligen Priestertum und dem unheiligen Priestertum. Das heilige Priestertum besteht aus allen Menschen, die zu Gott gehören und durch Jesus Christus berufen sind, vor Gott zu stehen, ihn anzubeten, Fürbitte zu leisten und seine Gegenwart in Familien, Gemeinden, Städte und Nationen zu ziehen. Nach 1. Petrus 2,9 sind alle Gläubigen ein „königliches Priestertum“ – unabhängig von Alter, Geschlecht, Konfession oder theologischer Prägung.

Das Kapitel betont, dass Priestertum mehr bedeutet als nur Gebet. Es beinhaltet Hingabe, Heiligung, Opferbereitschaft, ein Leben als „lebendiger Altar“ und den Auftrag, Gottes Willen auf der Erde sichtbar werden zu lassen. Christen sollen in ihren Häusern, Schulen, Arbeitsplätzen, Kirchen und Städten als Priester leben und dort geistliche Verantwortung übernehmen.

Demgegenüber steht das unheilige Priestertum. Es dient nicht Gott, sondern Mächten und Werten, die dem Reich Gottes entgegenstehen. Der Text nennt unter anderem Götzendienst, Okkultismus, Humanismus, Säkularismus, Gier, Hedonismus, falsche Religion, unmoralische Lebensweisen und weltliche Ideologien als Beispiele für unheilige Altäre. Menschen, Medien, Bildung, Kultur oder gesellschaftliche Stimmen können laut Autor wie „Priester“ wirken, wenn sie Botschaften verbreiten, die Menschen von Gottes Wegen wegführen.

Ein zentrales Thema des Kapitels ist der Einfluss des Priestertums auf die geistliche Atmosphäre einer Gesellschaft. Der Autor erklärt, dass Gesellschaften von einem „unwritten code“, also einem unausgesprochenen inneren Gesetz, geprägt werden. Dieses bestimmt, was als normal, akzeptabel, wertvoll oder moralisch gilt. Kultur, Medien, Bildung, Unterhaltung, Politik und Wirtschaft spiegeln diesen geistlichen Zustand wider. Wenn das unheilige Priestertum stärker ist, verschieben sich Werte und Maßstäbe; wenn das heilige Priestertum aktiv ist, kann Gottes Ordnung, Wahrheit und Gegenwart Einfluss gewinnen.

Siehe auch  Prayer Altars Abschnitt 1 Kapitel 4

Der Text macht deutlich, dass geistliche Mächte nicht unabhängig von Menschen über die Erde herrschen können. Gott habe dem Menschen Autorität über die Erde gegeben. Deshalb brauchen sowohl das Reich Gottes als auch die Finsternis menschliche „Priester“, die durch ihre Hingabe, Worte, Werte und Handlungen geistliche Räume öffnen. Das Priestertum, das seinen Altar am aktivsten und wirksamsten bedient, prägt letztlich die Richtung eines Landes.

Anhand von Daniel wird gezeigt, wie ein einzelner Mensch als Priester für sein Volk eintreten kann. Daniel suchte Gott, fastete, betete und übernahm geistliche Verantwortung für Israel. Im Neuen Testament wird diese Berufung auf alle Gläubigen übertragen: Durch Jesus gehören sie zu einem königlichen Priestertum und haben geistliche Autorität, für ihr Land einzustehen.

Das Kapitel berichtet anschließend aus Uganda. Dort habe Gott die Christen nicht zuerst zu politischem Kampf oder äußerer Reform gerufen, sondern dazu, überall Gebetsaltäre aufzurichten – in Häusern, Arbeitsplätzen, Gemeinden und Städten. Dadurch sollte ein stärkeres heiliges Priestertum entstehen als das unheilige Priestertum, das durch Götzendienst, Hexerei, Unmoral und andere zerstörerische Kräfte wirkte. Nach und nach entstanden Zeugnisse von Veränderung in Einzelpersonen, Familien, Dörfern und ganzen Regionen.

Ein konkretes Beispiel ist die Stadt Mbale in Uganda. Anfangs gab es dort Widerstand von Pastoren gegen die Gebetsbewegung. Doch eine kleine Gruppe begann trotzdem, Gott zu suchen und seine Gegenwart in die Stadt einzuladen. Mit der Zeit schlossen sich weitere Leiter an, und laut Text wurde die geistliche Atmosphäre verändert. Okkultismus und Hexerei verloren an Einfluss, und Mbale wurde später zu einem wichtigen Zentrum des Gebetsnetzwerks in Uganda.

Siehe auch  Prayer Altars Abschnitt 2 Kapitel 8

Zum Schluss beschreibt das Kapitel, wie sich diese Prinzipien auch in anderen Ländern auswirkten, besonders in Taiwan. Dort wurden Gebetsaltäre in Familien, Kirchen, Arbeitsplätzen und Städten aufgebaut. Der Text berichtet von Bekehrungen, Heilungen, Versöhnung in Familien, neuem geistlichem Feuer, wachsender Einheit unter Pastoren und einem veränderten geistlichen Klima im Land. Taiwan wird als Beispiel dafür dargestellt, wie das heilige Priestertum wieder aufstehen kann, um Gottes Gegenwart in eine Nation zu ziehen.

Kernaussage:
Kapitel 7 lehrt, dass Gebetsaltäre nur dann wirksam gepflegt werden, wenn Gottes Volk seine Berufung als heiliges und königliches Priestertum annimmt. Das Priestertum, das seinen Altar am treuesten bedient, prägt die geistliche Atmosphäre von Familien, Städten und Nationen. Deshalb sollen Christen bewusst als Priester leben, Gottes Gegenwart suchen, ihr Leben hingeben und für die Wiederherstellung ihrer Umgebung eintreten.

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