Hier findest Du eine zusammenfassende Anleitung zum Bau Deines persönlichen Gebetsaltars.
Diese Zusammenfassung stützt sich zum Einen auf die Predigten von Pn Rose Nsimbi im Rahmen des Go Nations Trainings in Suhl, im Mai 2026 zum Anderen auf die Ausführungen im Buch „Prayer Altars“ von Dr. John Mulinde und Mark Daniels, das diese biblisch dokumentierte Strategie Gottes beschreibt und anhand zahlreicher Zeugnisse aus der Transformation Ugandas sowie mit weltweiten Zeugnissen aus der Praxis untermauert, wo immer diese Strategie bisher angewandt wurde.
Bereits im Alten Testament wurde diese Strategie mit dem Bau physischer Altäre durch Abram bzw. Abraham, Isaak, Jakob, Mose sowie durch weitere Männer Gottes praktiziert. Durch das Erlösungswerk Christi wurde diese Strategie in den geistigen Bereich übertragen.
Sie hierzu auch Gottes Anweisungen zu dieser Strategie.
Die Errichtung des persönlichen Gebetsaltars ist nur der Einstieg in diese Strategie. Siehe hierzu, wie diese sich aufbaut. Einen Gesamtüberblick findest Du hier.
Die Errichtung eines persönlichen Gebetsaltars ist keine einmalige Angelegenheit. Es ist vielmehr die persönliche Transformation in einen persönlichen Lebensstil, der der neuen Schöpfung Gottes also dem Neuen Menschen entspricht, zu dem Du durch Deine Wiedergeburt geworden bist.
Diese neue Schöpfung ist in der Bibel insbesondere in Römer 6:1-14, 2. Korinther 5:15 und Galater 2:20 aber auch in vielen weiteren Bibelstellen und Versen dokumentiert.
Voraussetzungen für den Bau eines persönlichen Gebetsaltars
- Volle Hingabe und Unterordnung unter Gottes Willen
- Verfehlungen Gott gegenüber demütig bekennen und Dich täglich von Gott reinigen lassen, von allen Sünden und Verfehlungen
- von solchen auf die Du Dich bewußt eingelassen hast, weil Du es in dem jeweiligen Moment nicht besser erkannt hast.
- von solchen, von denen Du übertölpelt wurdest
- von solchen, die Dir gar nicht als Sünde bewusst sind bzw. waren
Die Anleitung Schritt für Schritt
Um deinen persönlichen Altar zu bauen, kannst du Dich an folgenden Schritten orientieren:
- Finde einen ruhigen und ungestörten Ort in Deinem Zuhause, oder an einem Ort, wohin Du Dich regelmäßig ungestört zurückziehen kannst
- Gestalte diesen Ort, so dass er einladend und inspirierend ist.
- Lege bestimmte Zeiten fest, zu denen Du Dich regelmäßig ohne Termindruck der Gemeinschaft mit Gott widmen kannst (morgens oder/und abends)
- Pflege täglich Deine Waffenrüstung, indem Du z.B. Epheser 6:10-18 als vollzogen proklamierst (z.B. Ich bin stark in dem Herrn und in …., meine Lenden sind umgürtet, mein Glaube und mein Herz sind geschützt durch den Schild des Glaubens, mein Verstand ist geschützt durch den Helm des Heils …)
- Beginne Deine Zeit am Altar mit Gebet.
- Bitte ihn bzw. danke ihm für Reinigung des Ortes und Deines Herzens.
- Danke für alles, wofür Du ihm dankbar bist
- Lobe ihn für alles was er für Dich ist
- Lobe ihn für alles was Du von ihm erkannt hast
- Nutze Musik Singen oder auch stille Anbetung um Gottes Gegenwart einzuladen
- Integriere Bibel lesen und Nachsinnen über das Wort Gottes als festen Bestandteil
- werde still vor ihm und fokussiere Dich auf ihn persönlich und darauf, ihn zu hören
- Mach Dir Notizen über Gedanken, Bilder, Eindrücke, die Du bekommst
- danke für diese Impulse und bitte um weitere Erläuterungen dazu
- Flechte Fürbitte ein
- für Familie
- Gemeinde, Geschwister
- Ort, Stadt, Region, Nation
- Bekräftige, dass sein Reich komme und sein Wille geschehe
- Nutze die Unterstützung des Geistes im Gebet durch Sprachengebet bzw. Zungenrede
- Halte die Verbindung zu Gott auch außerhalb dieser festen Gebetszeiten aufrecht. Gewöhne Dir an, dies den ganzen Tag zu tun.
- Sprachengebet während der Arbeit oder während Autofahrt usw.
- Sprich Gott in Deinen Gedanken an, stelle ihm Fragen in Gedanken
- Bitte um tägliche Kleinigkeiten (schönes Wetter, einen Parkplatz, Auflösung des Staus …)
- Singe Lopreis in Gedanken oder summe Anbetungslieder bei Gelegenheit
- Lobe ihn laut, leise oder in Gedanken
Der Widersacher lauert den ganzen Tag auf Gelegenheiten, Deine Verbindung zum Himmel zu stören oder zu stehlen. Solange Du den Altar am Brennen hältst, kommt er nicht an Dich und Deinen Altar heran. Darum sagt Paulus in 1. Thessalonicher 5:17, Betet ohne Unterlass!