Kapitel 11-2: Der Altar und die Opfer

Auf dem Altar wird stets ein Opfer dargebracht. Das gilt seit Anbeginn der Zeit. Es ist der Preis, der gezahlt wird, damit das Göttliche eingreift und Veränderungen in der physischen Welt bewirkt. Gott selbst errichtete den allerersten Altar auf Golgatha, noch bevor die Welt gegründet wurde (Offb 13,8). Er opferte das Beste, was er hatte: seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus (Joh 3,16).

Es war aber um die sechste Stunde, und eine Finsternis kam über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und die Sonne wurde verfinstert, und der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei.
Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Lukas 23:44-46 (Schlachter 2000)

Denn es gefiel [Gott], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes — durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist.

Kolosser 1:19-20 (Schlachter 2000)

Gott errichtete auch einen Altar, als Er im Garten Eden ein Tier schlachtete, um für die Sünde Adams und Evas zu sühnen (Gen 3,21), und benutzte dann dessen Fell, um die Blöße Adams und Evas zu bedecken. Gott musste den gefallenen Menschen erlösen und wiederherstellen, konnte jedoch ohne einen Altar und ein Opfer nicht in die Situation der Sünde und des gebrochenen Bundes mit Adam und Eva eingreifen.
Er schuf daher diesen Altar selbst, durch den Er den Menschen zurückgewann und die Beziehung und Gemeinschaft mit ihm wiederherstellte. Ein Altar wurde sofort errichtet, als das Blut des Tieres vergossen wurde.

Seit dieser Zeit verlangt Gott, dass ihm Altäre errichtet werden, damit Er die Menschheit durch das vom Altar geschaffene Tor besuchen kann.

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