Als wir damit begannen, in ganz Uganda Gebetsaltäre zu errichten, befand sich das Land in einer schweren Krise. Der Leib Christi arbeitete nicht zusammen, und in der Kirche herrschten Spaltungen und Fraktionen. Die Finsternis hielt die Kirche gefangen und hinderte sie daran, Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Tatsächlich übte die Gesellschaft mehr Einfluss auf die Kirche aus, als die Kirche auf die Gesellschaft.
Als wir uns aufmachten, in ganz Uganda Gebetsaltäre zu errichten, war Mbale die erste Stadt, in die wir kamen. Als wir dort ankamen, gab es in der Stadt keinen funktionierenden Altar. Wir waren Diener Gottes, und die geistlichen Leiter in der Stadt waren ebenfalls Diener Gottes, doch wir konnten keine gemeinsame Basis finden, auf der wir uns treffen und zusammenkommen konnten. Tatsächlich lehnten die örtlichen Pastoren die Idee ab, das Gebet in der Stadt zu stärken, und gingen sogar so weit zu sagen: „Das brauchen wir nicht.“
Wir konnten dem Herrn nicht ungehorsam sein, also gingen wir dennoch in die Stadt und begannen eine Zeit, in der wir aktiv den Herrn suchten, Ihm dienten und Seine Gegenwart anriefen und Ihn aufforderten, in diesem Land einzugreifen. Die Pastoren stellten sich gegen uns, also begannen wir mit nur wenigen Menschen. Doch als wir über einen Zeitraum von ein oder zwei Monaten weitermachten, begann Gott, die Tür zu öffnen. Die Pastoren kamen nach und nach hinzu und schlossen sich uns an.
Wir begannen, Altäre in der Stadt, in den Gemeinden und in unserem eigenen Leben zu errichten.
Dadurch begann Gott, die Fürstentümer der Finsternis zu brechen, die über Mbale herrschten. Tatsächlich berichteten Zeitungen in Uganda und Kenia darüber, wie Hexerei und Okkultismus gebrochen wurden und dass die Geister, die zuvor von den Menschen herabgerufen worden waren, nicht mehr kommen konnten, weil nun das Reich Gottes in der Stadt herrschte.
Durch diese Erfahrung in Mbale sahen wir, dass die Errichtung des Altars des Herrn im Volk Gottes die geistliche Atmosphäre in einer Stadt verändert. Das war die erste Stadt, in der wir diesen Durchbruch sahen, und noch heute befindet sich das stärkste Gebetsnetzwerk in der Nation Uganda in Mbale.