Kapitel 6-2: Gottes vollkommener Plan und seine Absichten

Als wir diese tiefe Gemeinschaft mit dem Herrn verloren, verloren wir auch unsere Fähigkeit, Gott klar zu hören. Wir haben nicht mehr den Lebensstrom Gottes, der uns die Christus-Natur und die Fähigkeit verleiht, den Willen Gottes zu verstehen und zu erkennen, sowie die Kraft, Seinen Willen zu tun. Wir sind nicht mehr in der Lage, Gottes Willen auszuführen, weil wir nicht mehr die Fähigkeit haben, Seinen Willen, Seine Wünsche usw. zu erkennen. Wir werden dann eingeschränkt und geraten sogar in die Knechtschaft der Finsternis.

Als ich (Mark Daniel) anfing, einen Gebetsaltar zu errichten, hatte ich keine Ahnung, wie sehr mich die Finsternis einschränkte und meine Augen vor Offenbarung und vor den Wahrheiten Gottes blind machte. Ich verstand nicht, wie sehr sie meine Kraft, meinen Glauben und sogar meine Sehnsucht nach den Dingen Gottes schwächte. Ich lebte ein christliches Leben so gut ich konnte, und es ging mir genauso gut wie jedem anderen, den ich um mich herum sah. Aber ich stand immer noch unter dem Diktat so viel Dunkelheit in meiner Kultur wie auch in meinem eigenen Leben. Das schränkte mich zutiefst ein und behinderte mich.

Als ich begann, den Gebetsaltar zu errichten und die Gegenwart Gottes zu suchen, stellte ich fest: Wenn Licht hereinkommt, wird die Dunkelheit sichtbar. Je tiefer man in Ihn hineingeht, desto mehr erkennt man, wie sehr die Wege der Welt das eigene Denken und Handeln prägen. Man hat dies zuvor nie erkannt, weil alle anderen dasselbe tun. Mir war nicht bewusst, wie sehr die Dunkelheit mir meine geistliche Kraft, meine Treue und meine Herzensverbundenheit mit Gott raubte.

Je tiefer wir ins Licht vordringen, desto mehr erkennen wir, dass die Finsternis uns gefangen hält. Sie blendet uns und erstickt die Fülle des Lebens, die Christus für uns vorgesehen hat, sodass sie nicht frei fließen kann.

Selbst Christen verlieren, wenn sie sich dafür entscheiden, außerhalb von Gottes Willen zu leben, die Kraft, nach Seinem Willen zu leben. Sie werden dann von den Lügen und Täuschungen der Finsternis sowie vom Druck und den Forderungen der Menschen um sie herum getrieben und leben schließlich nach den Maßstäben der Welt, wobei sie Gottes Wege verleugnen.

Kapitel 6-3:

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